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ToggleEin führendes mittelständisches Softwarehaus im Bereich Fintech stand vor der Herausforderung, innerhalb von sechs Monaten ein komplett neues Team für Cloud-Native-Entwicklung aufzubauen, um eine Altanwendung auf eine Microservices-Architektur zu migrieren. Da die internen Recruiting-Kapazitäten bereits durch das Tagesgeschäft voll ausgelastet waren und der lokale Bewerbermarkt für spezialisierte Cloud-Experten nahezu erschöpft schien, wurde ein spezialisierter IT-Headhunter beauftragt.
Die Ausgangslage und Herausforderungen
Das Unternehmen benötigte fünf Senior Cloud Engineers mit tiefgreifenden Kenntnissen in Kubernetes, AWS und Terraform. Die größte Hürde war nicht nur der Mangel an qualifizierten Profilen, sondern auch die Tatsache, dass die Zielkandidaten meist in ungekündigten Arbeitsverhältnissen standen und nicht aktiv nach neuen Stellen suchten. Zudem gab es Diskrepanzen zwischen den Gehaltsvorstellungen des Marktes und den internen Budgetstrukturen des Kunden.
Strategie und Methodik des Headhunters
Der Headhunter startete mit einer intensiven Marktanalyse und einem Zielgruppen-Mapping, um gezielt Experten bei direkten Wettbewerbern und in technologisch verwandten Branchen zu identifizieren. Statt klassischer Stellenanzeigen setzte der Berater auf die direkte, diskrete Ansprache (Executive Search) über berufliche Netzwerke und das eigene, über Jahre gepflegte Portfolio. Dabei lag der Fokus darauf, das Projekt des Kunden als technologische Pionierarbeit zu positionieren, um das Interesse der passiv suchenden Experten zu wecken.
Implementierung und Prozesssteuerung
Um den Auswahlprozess zu beschleunigen, übernahm der Headhunter das erste Screening sowie technische Vorinterviews, sodass der Kunde nur noch bereits vorqualifizierte Profile erhielt. Während der Verhandlungsphase fungierte der Headhunter als neutraler Vermittler, der zwischen den Gehaltswünschen der Kandidaten und den Budgetrahmen des Unternehmens moderierte. Er beriet das Unternehmen zudem dahingehend, zusätzliche Benefits wie Remote-Work-Optionen und individuelle Weiterbildungsbudgets stärker zu betonen, um im Wettbewerb um Talente zu bestehen.
Ergebnisse und langfristiger Nutzen
Innerhalb von vier Monaten konnten alle fünf Positionen erfolgreich besetzt werden, wobei die durchschnittliche Zeit bis zur Einstellung (Time-to-Hire) um 30 % unter dem Branchendurchschnitt lag. Das Softwarehaus konnte die Migration zur Cloud termingerecht starten, da die neuen Mitarbeiter über das notwendige Expertenwissen verfügten, um langwierige Onboarding-Phasen zu verkürzen. Durch die professionelle Begleitung verbesserte sich zudem die Arbeitgebermarke (Employer Branding) des Kunden in der spezialisierten Cloud-Community nachhaltig.








