In Deutschland zeigt sich bei den Gehältern in der Pflege ein deutliches Ost-West-Gefälle sowie signifikante Unterschiede zwischen den verschiedenen Trägern.
Baden-Württemberg und Bayern führen das Gehaltsranking mit einem mittleren Bruttoentgelt von rund 4.250 Euro für Fachkräfte an während Sachsen und Sachsen-Anhalt trotz deutlicher Aufholprozesse bei etwa 3.650 Euro liegen.
Kirchliche Träger wie die Caritas oder Diakonie zahlen bundesweit oft die höchsten Vergütungen da sie sich an eigenen Arbeitsvertragsrichtlinien orientieren die teilweise über dem Marktdurchschnitt liegen.
Öffentliche Arbeitgeber in Kommunen vergüten stabil nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD-P) wobei eine Pflegefachkraft in der Entgeltgruppe P8 je nach Berufserfahrung zwischen 3.490 Euro und 4.150 Euro Grundgehalt bezieht.
Private Betreiber in der Altenpflege liegen im Durchschnitt am unteren Ende der Skala haben jedoch durch die seit September 2022 geltende Tariftreuepflicht ihre Gehälter massiv anheben müssen.
Zusätzlich zu den Grundgehältern spielen regionale Zulagen und die steuerfreien Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit eine entscheidende Rolle für das tatsächliche Nettoeinkommen der Beschäftigten.
Die höchste Vergütung wird aktuell in der Intensivpflege und der Anästhesie erzielt wo Fachkräfte mit entsprechender Weiterbildung im Bundesdurchschnitt über 4.600 Euro brutto erreichen können.






