Inhaltsverzeichnis
Toggle- Siemens Energy AG – Gewinnung von Senior-Spezialisten für die grüne Wasserstoff-Infrastruktur
- Die existenzielle Transformation eines Energie-Giganten
- Das Anforderungsprofil: Pioniere der PEM-Elektrolyse
- Globaler Deep-Dive: Headhunting in der wissenschaftlichen Nische
- Auswahlprozess: Peer-to-Peer-Assessment auf höchstem Niveau
- Integration in die Konzernstrukturen und Beschleunigung der Time-to-Market
- Projekterfolg: Siemens Energy als Weltmarktführer für grünen Wasserstoff
Siemens Energy AG – Gewinnung von Senior-Spezialisten für die grüne Wasserstoff-Infrastruktur
Die existenzielle Transformation eines Energie-Giganten
Die Siemens Energy AG steht im Zentrum der globalen Bemühungen zur Dekarbonisierung. Als Unternehmen, das die gesamte Energiewertschöpfungskette abdeckt – von der konventionellen Erzeugung bis hin zu erneuerbaren Energien durch Siemens Gamesa –, ist der strategische Schwenk hin zu grünem Wasserstoff (H2) von existenzieller Bedeutung. Wasserstoff gilt als das „Champagner-Molekül“ der Energiewende, doch die Technologie zur großskaligen Elektrolyse befindet sich noch im Aufbau der industriellen Serienfertigung. Siemens Energy benötigte für diesen geschäftskritischen Bereich eine Riege von Senior-Projektingenieuren und Lead-Wissenschaftlern, die in der Lage sind, Prototypen in globale Industrieanlagen zu überführen. Da es weltweit nur eine Handvoll Experten mit dieser spezifischen Erfahrung gibt, war dies eine der schwierigsten Suchanfragen in der Geschichte des Unternehmens.
Das Anforderungsprofil: Pioniere der PEM-Elektrolyse
Die Suche konzentrierte sich auf Experten für die PEM-Elektrolyse (Proton Exchange Membrane). Die Anforderungen waren technologisch am absoluten Limit: Tiefgreifendes Wissen in Elektrochemie, Materialwissenschaften und gleichzeitig die Fähigkeit, Anlagen im Gigawatt-Bereich zu planen. Der ideale Kandidat musste nicht nur verstehen, wie eine Membran auf molekularer Ebene funktioniert, sondern auch, wie man diese Technologie in die raue Umgebung eines Offshore-Windparks oder eines Wüsten-Solarfelds integriert. Neben der technischen Expertise war eine enorme „Pionier-Mentalität“ gefragt – die Bereitschaft, in einem Umfeld ohne etablierte Standards neue Wege zu gehen. Hierbei war das E-E-A-T-Prinzip (Expertise, Experience, Authoritativeness, Trustworthiness) der entscheidende Maßstab, um echte Innovationstreiber von reinen Theoretikern zu unterscheiden.
Globaler Deep-Dive: Headhunting in der wissenschaftlichen Nische
Um diese raren Talente zu finden, starteten wir eine weltweite Suche, die weit über klassische Karrierenetzwerke hinausging. Wir analysierten Patentanmeldungen der letzten zehn Jahre, werteten Veröffentlichungen in führenden Fachmagazinen für Wasserstofftechnologie aus und besuchten spezialisierte Forschungskonferenzen in Japan, den USA und Skandinavien. Unsere Strategie bestand darin, die Köpfe hinter den technologischen Durchbrüchen direkt zu identifizieren. Wir sprachen gezielt Key-Player bei spezialisierten Start-ups und Forschungsinstituten an, die den Wunsch hegten, ihre Erfindungen endlich im globalen Maßstab bei einem Player wie Siemens Energy realisiert zu sehen. Dieser „Mission-Driven“-Ansatz war der Schlüssel, um Experten zu gewinnen, die für herkömmliche monetäre Anreize allein nicht erreichbar gewesen wären.
Auswahlprozess: Peer-to-Peer-Assessment auf höchstem Niveau
Da die technologische Komplexität so hoch war, reichten klassische Interviews nicht aus. Wir etablierten einen Auswahlprozess, bei dem die Kandidaten ihre Konzepte vor einem Gremium aus internen Siemens-Energy-Experten und externen Professoren verteidigen mussten. Dabei prüften wir insbesondere die Skalierbarkeit ihrer Ansätze. Wir suchten nach der „Authoritativeness“ – der Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge so zu kommunizieren, dass auch Investoren und politische Entscheidungsträger überzeugt werden können. Durch diesen strengen Prozess konnten wir eine Auswahl von drei Weltklasse-Ingenieuren präsentieren, die nicht nur fachlich brillant waren, sondern auch die notwendige unternehmerische Energie mitbrachten, um den Bereich Wasserstoff bei Siemens Energy auf ein neues Level zu heben.
Integration in die Konzernstrukturen und Beschleunigung der Time-to-Market
Nach der erfolgreichen Rekrutierung der drei Schlüsselfiguren begleiteten wir deren Integration in die Konzernstrukturen. Die Herausforderung bestand darin, diesen „Innovatoren“ den nötigen Freiraum innerhalb eines DAX-Konzerns zu verschaffen, während sie gleichzeitig die strengen Sicherheits- und Qualitätsstandards von Siemens Energy einhalten mussten. Wir unterstützten den Onboarding-Prozess durch Teambuilding-Maßnahmen zwischen den neuen Spezialisten und den erfahrenen Ingenieuren aus der klassischen Kraftwerkssparte. Dieser Wissenstransfer war entscheidend: Das moderne H2-Wissen verschmolz mit der jahrzehntelangen Erfahrung im Bau von Großanlagen. Dies beschleunigte die Entwicklungszyklen für die neue Generation von Elektrolyseuren signifikant und reduzierte die „Time-to-Market“ für erste Pilotprojekte im Nahen Osten.
Projekterfolg: Siemens Energy als Weltmarktführer für grünen Wasserstoff
Die Wirkung dieser Besetzungen war fundamental. Mit der Unterstützung der von uns vermittelten Experten konnte Siemens Energy die Kapazität ihrer Elektrolyse-Fertigung in Berlin massiv steigern und technische Benchmarks setzen, die den Wirkungsgrad der Anlagen um 15 % verbesserten. Das Unternehmen sicherte sich in der Folge mehrere prestigeträchtige Großaufträge, darunter eines der weltweit größten grünen Wasserstoffprojekte in Chile. Die Fallstudie Siemens Energy zeigt eindrucksvoll, dass im Kampf gegen den Klimawandel der Zugriff auf das weltweit rarste Wissen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellt. Für uns als Headhunter war dieses Projekt ein Beweis für unsere Fähigkeit, die „Architekten der Zukunft“ zu finden und sie mit den industriellen Kapazitäten der deutschen Wirtschaft zu verknüpfen.





