Anfangssituation
Die Mercedes-Benz Gruppe steht vor einer doppelten Herausforderung bei der Personalbesetzung: Sie benötigt einen großen Pool technischer Kompetenzen, um den Übergang zu Elektrofahrzeugen (EV) umzusetzen, und gleichzeitig muss sie ihre Belegschaft in verschiedenen Teilen der Welt umstrukturieren. Im Jahr 2025 führte das Unternehmen ein Sparprogramm ein, das bis 2027 Milliarden pro Jahr einsparen würde und 25 % Einsparungen bei den Arbeitskräftekosten in China sowie 2000 Entlassungen von Verwaltungs- und Ingenieurfunktionen mit „indirekten Funktionen“ beinhaltete. Gleichzeitig hatte der Autohersteller Schwierigkeiten, hochspezialisierte Fachkräfte in den Bereichen KI, Softwarearchitektur und Cybersicherheit zu finden, die bei der Entwicklung seines eigenen Betriebssystems helfen könnten.
Aufgabe
Die Personalabteilung wurde beauftragt, „Just Transition“ umzusetzen, um einen Kompromiss zwischen Massenentlassungen und sofortiger Einstellung von 600+ neuen Softwareexperten in ihren Digital Labs zu finden. Konkret mussten sie:
- Rekrutiere und halte „Einhörner“ in einem wettbewerbsintensiven globalen Technologiesektor.
- Umschulen Sie ihre Belegschaft und verbessern Sie das aktuelle Personal, um eine erhebliche Anzahl von Entlassungen zu vermeiden und gleichzeitig wesentliche Engpässe in Batterietechnologie und Softwareentwicklung zu schließen.
- Halten Sie hohe Bindung und Markenattraktivität in Zeiten schwerer Umstrukturierungen und Kostensenkungen aufrecht.
Die Aktion
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat die Mercedes-Benz Gruppe unsere Firma eingeschaltet und einige der internen Initiativen eingeführt:
- Targeted Executive Search: Wir führten Qualitätsauswahlverfahren durch, bei denen ein Codierungstest und ein kompetenzbasiertes Interview durchgeführt wurden, um bestimmte Spezialisten in Abteilungen wie Digital Lab in Sindelfingen einzuordnen.
- Das „Turn2Learn“-Programm: Mercedes hat eine Qualifikationskampagne gestartet, um seinen Mitarbeitern „unbegrenztes Lernen“ zu bieten, mit Schwerpunkt auf lebenslangem Lernen, um Arbeiter, die an Verbrennungsmotoren arbeiten, auf Elektrofahrzeuge und softwarebezogene Jobs umzustellen.
- KI-gesteuerte Rekrutierung: Im Jahr 2026 implementierte das Unternehmen KI-basierte Systeme , um die wiederholten Screening-Prozesse zu automatisieren und es Recruitern zu ermöglichen, sich auf die sogenannte human-based cultural fit und Soft Skills Bewertung zu konzentrieren.
- Arbeitgeber-Branding-Kampagnen: Das Unternehmen startete die „.. One of Us“-Kampagne, um die Möglichkeiten der Selbstentwicklung und Vielfalt aufzuzeigen, mit dem Ziel, bis 2030 30 % des oberen Managements von Frauen zu besetzen.
Ergebnis
Die Partnerschaft von Mercedes-Benz und seinen Rekrutierungspartnern führte zu bedeutenden Ergebnissen bis Anfang 2026:
- Effektives technologisches Wachstum: Das Unternehmen erweiterte und erweiterte seine MBition- und Mercedes-Benz.io-Abteilungen auf mehr als 1.150 Mitarbeiter, wodurch die Möglichkeit gesichert wurde, die Talente für die nächste Generation von Infotainment-Einheiten einzuführen.
- Erweiterte Arbeitsplatzsicherheit: Mercedes hat seine Arbeitsplatzsicherheitsgarantie auf seine 91.000 Mitarbeiter in Deutschland bis 2034 bis 2025 ausgeweitet, um die Fluktuation zu verringern und die Stimmung während des Sparprogramms zu verbessern.
- Prozesseffizienz: Die Celonis Process Intelligence Platform wurde genutzt, um KI-gestützte Transformationen durchzuführen, um interne Entscheidungen besser zu treffen und pünktlich zu liefern, unabhängig von den weiterhin auftretenden Engpässen in Arbeitskräften und Lieferketten.
- Nachhaltige Rekrutierung: Die Trainee-Programme von 2026 rekrutieren derzeit KI-Engineering, Digitale Produktion und ADAS-Entwicklung, wodurch eine neue Generation junger Talente in die Phase des E-Performance-Zeitalters eingeführt wird.





